Schwarzes Tier

Schwarzes Tier

Die neue Ausstellung auf der röskant Galerie.

„Das Schwarze Tier treibt sein Unwesen. Es lauert und bringt dem Unglück, der es erblickt. Schwarz ist die Farbe der Unerreichbaren: sie galt als unheilvoll, war ein Symbol des Fremden in uns. Doch Tiere sind es nicht.“

„Schwarzes Tier“ – das Fremde und Bekannte in einem vereint. Diesen Kontrast greift die Leipziger Künstlerin Corinna Seifert in ihren Arbeiten auf.

Mystisch, unnahbar und doch vertraut mit einer Liebe fürs Detail, geben ihre Bilder Traumartiges wieder, faszinieren mit surrealistischen Kompositionen aus realistischen, abstrakten und entfremdeten Strukturen. Schwere und Lebendigkeit in monochromatischer Ausführung. Kunst, die von einer Leidenschaft kündet und eine Suche nach Ursprüngen und Veränderungen ist.
Ihre monochromen Arbeiten haben den Anspruch, als blinder Spiegel, Vertrautes wiederzugeben, es minimal zu verändern und eine Entfremdung als auch einen Bruch im Betrachter hervorzurufen und somit die als absolut betrachtete Realität zu hinterfragen.

Geboren 1997, sind Corinna Seiferts Zukunftspläne nach wie vor umfangreicher, als ihre bisherigen Referenzen. Nach dem regulären Bildungsweg und ihrem Abitur im Jahr 2015, trat sie noch im selben Jahr ihr Studium an, welches nach kurzer Zeit ihrer künstlerischen und unternehmerischen Tätigkeit weichen musste. Seither lebt sie nach einer Philosophie, in der Autodidaktismus und Selbstverwirklichung eine zentrale Rolle spielen. Was so viel heißt wie, leben lernen durch Versuch und Irrtum (vor allem Irrtum) und in der die Kunst darin liegt, einen Beruf auszuüben und sich die benötigten Fähigkeiten erst währenddessen anzueignen.

Derzeit lässt sich ihr berufliches Schaffen unter dem Begriff „Künstler“ wunderbar zusammenfassen und beinhaltet sowohl das Schreiben und Illustrieren von Büchern, Grafikdesign, das Tätowierhandwerk, Journalismus, Fotographie und natürlich die Bildenden Künste.

artofthe13th.wordpress.com
facebook.com/artofthe13th
vk.com/artofthe13th

Zu sehen bis 30. Juni 2019 – vielleicht mit einem leckerem Latte Macchiato in der Hand? Wir freuen uns auf Sie.

röskant DIE MANUFAKTUR

Hohe Str. 9–13 | 04107 Leipzig
T +49 (341) 58 06 90 91
F +49 (341) 58 06 90 92
www.roeskant.com

ÖFFNUNGSZEITEN: DI 9 – 18 UHR, MI – FR 13 – 18 UHR, SA 10 –14 UHR

PERCEPTION

April 2018 – neue Ausstellung auf der röskant Galerie.

Hinter dem Akronym m.m.f_paint steht die Abstrakt-Künstlerin Manja Melanie Froese.

Schon früh inspiriert durch das wild-romantische Bodetal in ihrer Heimat Thale im Harz; mit seinen abstrakten Felsformationen und den wechselnden Licht- und Farbkompositionen, begann sie mit Struktur- und Texturexperimenten und widmet sich nun in Leipzig nebenbei der Malerei.

#instagram

Dazu ihre Kurzphilosophie:

„Ich arbeite mit Acrylfarben und experimentiere dabei, angetrieben von ständiger Neugier, mit verschiedenen Techniken. Meine Werke haben keine Titel, keinen Anfang und kein Ende, keine final festgelegte Ausrichtung. Ich gebe absichtlich nichts vor, denn dadurch schränkt man die Sichtweise der Betrachter bewusst oder unbewusst manipulativ ein. Es gibt in unserer Gesellschaft bereits zu viele Vorgaben, die die (Selbst-) Wahrnehmung beeinflussen. Der Horizont sollte aber stets weit bleiben und die eigene Wahrnehmung im Vordergrund stehen. Kunst ist Freiheit in Ausdruck und Eindruck.“

Zu sehen bis 31. August 2018 – am besten bei einer richtig guten Tasse Kaffee. Wir freuen uns auf Sie.

röskant DIE MANUFAKTUR

Hohe Str. 9–13 | 04107 Leipzig
T +49 (341) 58 06 90 91
F +49 (341) 58 06 90 92
www.roeskant.com

ÖFFNUNGSZEITEN: DI 9 – 18 UHR, MI – FR 13 – 18 UHR, SA 10 –14 UHR

Bangladesh



August 2017, röskant Galerie, eine neue Ausstellung …

Lutz Knauth ist Kameramann, Photograph und Produzent.

Er lebt in Leipzig und ist seit über 15 Jahren Inhaber der Leipziger TV-Produktukionsfirma record & play / Film- und Fernsehproduktion. Mit seiner Kamera begleitete er u.a. schon Auslandsreportagen auf die Philippinen, in die USA und arbeitet für verschiedene TV-Sender (ARD, ZDF, MDR, RTL, Pro 7 …) sowie für die Deutsche Presseagentur.

Als Kameramann begleitete er für eine TV-Reportage ein Ärzteteam aus Leipzig und Halle nach Bangladesh bei der am Rande dieser Reise Fotos entstanden, die bei uns zu sehen sind.

Bangladesh ist eines der ärmsten und eines der mit am meisten von der Veränderung des Weltklimas betroffensten Länder der Welt.

Die Landbevölkerung in Bangladesch lebt (im 21. Jahrhundert!) gefährlich und bitterarm. Gekocht wird in Erdöfen und über offenem Feuer, als Brennmaterial dienen hauptsächlich Kuhdung und Stroh. Zudem sind durch die Regenzeit in vielen Regionen große Landflächen vom Wasser überschwemmt. Die Bevölkerung muss dann monatelang wie auf Inseln „leben“; unter engstem Raum mit ihren Tieren und ihrem wenigen Hab und Gut. Fortbewegung ist nur mittels Boot möglich, wer keines besitzt hat das nächste Problem. Ständige Stromausfälle erschweren zudem das harte Leben; abends gibt es oft nur Licht durch Kerzen und Öllampen.

Angesichts der vielen Verbrennungsopfer entstand die Idee für Operationseinsätze unter Regie der Hilfsorganisation Association for Rural Poor (ARP), da die wenigen Chirurgen im Land (ca. 15 für ein Land mit 160 Millionen Menschen) mit einer plastisch-chirurgischen Ausbildung für die allermeisten unbezahlbar sind. Ins Leben gerufen wurde diese Organisation von einer deutschen Ärztin und ihrem aus Bangladesch stammenden Ehemann vor fast 20 Jahren, um die Lebensumstände für die mittellose Landbevölkerung zu verbessern. Seitdem setzt sie sich unermüdlich für die Lebensbedingungen der mittellosen Landbevölkerung in Kishoreganj ein.

Das von Lutz Knauth begleitetet Ärzteteam half in der Kleinstadt Kishoreganj, etwa 150 Kilometer von der Hauptstadt Dhaka entfernt. Dabei wurde hauptsächlich Verbrennungspatienten geholfen, die sich dringend nötige ärztliche Hilfe nicht leisten können. Operiert wurden dabei auch Kinder mit angeborenen Lippen-, Kiefern- und Gaumenspalten.

Im politisch instabilen Bangladesh wurde die Reise letzendlich zu einem Abenteuer und so auch um zwei Tage kürzer als geplant, aber dennoch konnte vielen Menschen geholfen werden.

Weitere Infos und Filme sind hier zu sehen.

Wir verlängern die Ausstellung, sie läuft bis 31. März 2018. Wir freuen uns auf Sie.

röskant DIE MANUFAKTUR
Hohe Str. 9–13 | 04107 Leipzig
T +49 (341) 58 06 90 91
F +49 (341) 58 06 90 92
www.roeskant.com

ÖFFNUNGSZEITEN: DI 9 – 18 UHR, MI – FR 13 – 18 UHR, SA 10 –14 UHR

Aus meinem Kopf

2017 – Eine neue Ausstellung, spannend und sehr interessant zu betrachten, ist neu auf der röskant Galerie zu sehen.

Wir zeigen mit dem in Halle/Saale geborenen Künstler Ludwig-Lutz Kampelmann, der seinen ausgestellten Werken den Titel „Aus meinem Kopf“ gibt, eine spezielle Art der Herangehensweise um aus unterschiedlichsten Gedanken und diversen Einflüssen gemalte Bilder endstehen zu lassen.

Kampelmann, der bereits seit Ende der 70er Jahre in der DDR anfing seine Bilder auszustellen und bis heute in diversen Ausstellungen zu sehen war, beschreibt dies selbst so:

„Die Bilder entstehen in meinem Kopf.
Anregungen beziehe ich aus der Umwelt
Oder aus Weltereignissen oder
Die Bilder entstehen in meiner Gedankenwelt.
Zuerst ist es eine Idee, eine Farbe, ein
Muster, ein Verlauf oder ein Thema.
Entweder ich fange gleich an zu malen
Oder ich träume noch etwas über die
Idee.
Dann entsteht das Bild beim malen.
Dabei verändert sich Vieles.
Die Farbe wehrt sich, meine Gedanken ändern sich,
oder es passiert alles zusammen.
Was auch geschieht,
für mich ist es jedes Mal spannend, was aus meinen
Gedanken, Ideen geworden ist.
Nichts ist vorhersehbar.“

Sein Werdegang gerade in den Anfängen seines künstlerischen Schaffens war in den Zeiten der DDR nicht einfach.

Hier ist mehr zu erfahren, über seine Biografie und darüber wie er seine Kunst selbst beschreibt – „Über meine Kunst“.

Die Ausstellung läuft bis Mitte Juni 2017. Wir freuen uns auf Sie.

röskant DIE MANUFAKTUR
Hohe Str. 9–13 | 04107 Leipzig
T +49 (341) 58 06 90 91
F +49 (341) 58 06 90 92
www.roeskant.com

ÖFFNUNGSZEITEN: DI 9 – 18 UHR, MI – FR 13 – 18 UHR, SA 10 –14 UHR

IMPONDERABILIEN II

Wolfgang Schieweck - Imponderabilien II

„IMPONDERABILIEN II“

Unter diesem nicht alltäglichen Begriff zeigt Wolfgang Schieweck aus Leipzig sehr experimentelle Werke auf der röskant Galerie.

Bereits der Titel verbirgt Interessantes dahinter; denn die gezeigten Bilder aus Holz und Farbe welche auf Leinwand entstanden sind passen zu einem echten Schieweck.

Denn er selbst beschreibt sich auf seiner Seite www.wolfgang-schieweck.de als ein Suchender und am Experiment interessierter Mensch im Bereich bildnerischer Mittel. Dabei bedient er sich verschiedenster Bereiche wie Malen, Zeichnen, Drucken, Plastizieren, aber auch Bildhauern und Fotografieren sowie der Nutzung digitaler Bildtechniken.

Das Wolfgang Schieweck sich nicht auf einzelne Schwerpunkte konzentriert, sondern er genau in der Vielseitigkeit seinen Spaß am Ausprobieren, Entdecken und Lernen findet, lässt sich beim Betrachten seiner ausgestellten Werke sehen.

Von daher laden wir alle Interessierten zu uns in die Manufaktur ein, damit Sie sich selbst ein eigenes Bild davon machen können.

Die Ausstellung läuft bis Ende Dezember 2016. Wir freuen uns auf Sie.

röskant DIE MANUFAKTUR
Hohe Str. 9–13 | 04107 Leipzig
T +49 (341) 58 06 90 91
F +49 (341) 58 06 90 92
www.roeskant.com

ÖFFNUNGSZEITEN: DI 9 – 18 UHR, MI – FR 13 – 18 UHR, SA 10 –14 UHR