Bangladesh



August 2017, röskant Galerie, eine neue Ausstellung …

Lutz Knauth ist Kameramann, Photograph und Produzent.

Er lebt in Leipzig und ist seit über 15 Jahren Inhaber der Leipziger TV-Produktukionsfirma record & play / Film- und Fernsehproduktion. Mit seiner Kamera begleitete er u.a. schon Auslandsreportagen auf die Philippinen, in die USA und arbeitet für verschiedene TV-Sender (ARD, ZDF, MDR, RTL, Pro 7 …) sowie für die Deutsche Presseagentur.

Als Kameramann begleitete er für eine TV-Reportage ein Ärzteteam aus Leipzig und Halle nach Bangladesh bei der am Rande dieser Reise Fotos entstanden, die bei uns zu sehen sind.

Bangladesh ist eines der ärmsten und eines der mit am meisten von der Veränderung des Weltklimas betroffensten Länder der Welt.

Die Landbevölkerung in Bangladesch lebt (im 21. Jahrhundert!) gefährlich und bitterarm. Gekocht wird in Erdöfen und über offenem Feuer, als Brennmaterial dienen hauptsächlich Kuhdung und Stroh. Zudem sind durch die Regenzeit in vielen Regionen große Landflächen vom Wasser überschwemmt. Die Bevölkerung muss dann monatelang wie auf Inseln „leben“; unter engstem Raum mit ihren Tieren und ihrem wenigen Hab und Gut. Fortbewegung ist nur mittels Boot möglich, wer keines besitzt hat das nächste Problem. Ständige Stromausfälle erschweren zudem das harte Leben; abends gibt es oft nur Licht durch Kerzen und Öllampen.

Angesichts der vielen Verbrennungsopfer entstand die Idee für Operationseinsätze unter Regie der Hilfsorganisation Association for Rural Poor (ARP), da die wenigen Chirurgen im Land (ca. 15 für ein Land mit 160 Millionen Menschen) mit einer plastisch-chirurgischen Ausbildung für die allermeisten unbezahlbar sind. Ins Leben gerufen wurde diese Organisation von einer deutschen Ärztin und ihrem aus Bangladesch stammenden Ehemann vor fast 20 Jahren, um die Lebensumstände für die mittellose Landbevölkerung zu verbessern. Seitdem setzt sie sich unermüdlich für die Lebensbedingungen der mittellosen Landbevölkerung in Kishoreganj ein.

Das von Lutz Knauth begleitetet Ärzteteam half in der Kleinstadt Kishoreganj, etwa 150 Kilometer von der Hauptstadt Dhaka entfernt. Dabei wurde hauptsächlich Verbrennungspatienten geholfen, die sich dringend nötige ärztliche Hilfe nicht leisten können. Operiert wurden dabei auch Kinder mit angeborenen Lippen-, Kiefern- und Gaumenspalten.

Im politisch instabilen Bangladesh wurde die Reise letzendlich zu einem Abenteuer und so auch um zwei Tage kürzer als geplant, aber dennoch konnte vielen Menschen geholfen werden.

Weitere Infos und Filme sind hier zu sehen.

Die Ausstellung läuft bis 10. Januar 2018. Wir freuen uns diese Bilder ausstellen zu dürfen und auf Sie.

röskant DIE MANUFAKTUR
Hohe Str. 9–13 | 04107 Leipzig
T +49 (341) 58 06 90 91
F +49 (341) 58 06 90 92
www.roeskant.com

ÖFFNUNGSZEITEN: DI 9 – 18 UHR, MI – FR 13 – 18 UHR, SA 10 –14 UHR

Aus meinem Kopf

2017 – Eine neue Ausstellung, spannend und sehr interessant zu betrachten, ist neu auf der röskant Galerie zu sehen.

Wir zeigen mit dem in Halle/Saale geborenen Künstler Ludwig-Lutz Kampelmann, der seinen ausgestellten Werken den Titel „Aus meinem Kopf“ gibt, eine spezielle Art der Herangehensweise um aus unterschiedlichsten Gedanken und diversen Einflüssen gemalte Bilder endstehen zu lassen.

Kampelmann, der bereits seit Ende der 70er Jahre in der DDR anfing seine Bilder auszustellen und bis heute in diversen Ausstellungen zu sehen war, beschreibt dies selbst so:

„Die Bilder entstehen in meinem Kopf.
Anregungen beziehe ich aus der Umwelt
Oder aus Weltereignissen oder
Die Bilder entstehen in meiner Gedankenwelt.
Zuerst ist es eine Idee, eine Farbe, ein
Muster, ein Verlauf oder ein Thema.
Entweder ich fange gleich an zu malen
Oder ich träume noch etwas über die
Idee.
Dann entsteht das Bild beim malen.
Dabei verändert sich Vieles.
Die Farbe wehrt sich, meine Gedanken ändern sich,
oder es passiert alles zusammen.
Was auch geschieht,
für mich ist es jedes Mal spannend, was aus meinen
Gedanken, Ideen geworden ist.
Nichts ist vorhersehbar.“

Sein Werdegang gerade in den Anfängen seines künstlerischen Schaffens war in den Zeiten der DDR nicht einfach.

Hier ist mehr zu erfahren, über seine Biografie und darüber wie er seine Kunst selbst beschreibt – „Über meine Kunst“.

Die Ausstellung läuft bis Mitte Juni 2017. Wir freuen uns auf Sie.

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IMPONDERABILIEN II

Wolfgang Schieweck - Imponderabilien II

„IMPONDERABILIEN II“

Unter diesem nicht alltäglichen Begriff zeigt Wolfgang Schieweck aus Leipzig sehr experimentelle Werke auf der röskant Galerie.

Bereits der Titel verbirgt Interessantes dahinter; denn die gezeigten Bilder aus Holz und Farbe welche auf Leinwand entstanden sind passen zu einem echten Schieweck.

Denn er selbst beschreibt sich auf seiner Seite www.wolfgang-schieweck.de als ein Suchender und am Experiment interessierter Mensch im Bereich bildnerischer Mittel. Dabei bedient er sich verschiedenster Bereiche wie Malen, Zeichnen, Drucken, Plastizieren, aber auch Bildhauern und Fotografieren sowie der Nutzung digitaler Bildtechniken.

Das Wolfgang Schieweck sich nicht auf einzelne Schwerpunkte konzentriert, sondern er genau in der Vielseitigkeit seinen Spaß am Ausprobieren, Entdecken und Lernen findet, lässt sich beim Betrachten seiner ausgestellten Werke sehen.

Von daher laden wir alle Interessierten zu uns in die Manufaktur ein, damit Sie sich selbst ein eigenes Bild davon machen können.

Die Ausstellung läuft bis Ende Dezember 2016. Wir freuen uns auf Sie.

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25 Jahre Wave Gotic Treffen Leipzig

25 Jahre Wave Gothic Treffen LeipzigLeipzig in Bunt & Schwarz – 25 Jahre Wave Gothic Treffen Leipzig

Das Wave Gotic Treffen in Leipzig; wer kennt es nicht? Seit kurzem haben wir auf der röskant Galerie eine neue Fotoausstellung vom 25-jährigem, dieses weit über Leipzigs Stadtgrenzen hinaus bekannten Treffens.

Der Leipziger Fotograf Thomas Kunert stellt Einzelstücke seiner Arbeiten vor und beschreibt seine gewählte Thematik wie folgt:

„Das Leipziger WGT ist nicht nur schwarz in allen Nuancen, sondern bunt, verspielt, kreativ, überraschend, begeisternd und jedes Jahr DER Treffpunkt für tolerante weltoffene Menschen aus aller Welt. Egal ob man sich aus der Gothic, Punk, Larp, Steampunk, Cosplayer oder dem Interesse an Historischer (Be)Kleidung dem Event nähert, jede(r) ist willkommen, gern gesehen und oft genug Objekt der vielen Fotografen. Als Leipziger lässt man ein solches Fest der Farben und Sinne natürlich nicht aus. Meine Aufnahmen entstanden und entstehen mehrheitlich beim Viktorianischen Picknick, weil dort genug Raum und ansprechende Hintergründe existieren. Ich möchte Stil, Raffinesse und Eleganz gepaart mit natürlicher Schönheit zeigen. Viel Freude beim Betrachten

Zu sehen sein werden die Bilder bis Samstag, den 2. Juli 2016.

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Kaffee-Reisebericht

kaffeesack_shop - Kopie

Große Reise, kleine Geschichte …

Wie der Kaffee von Papua-Neuguinea nach Leipzig kommt.

22. Januar 2016 – Mitten im Pazifik – tausende Kilometer von Leipzig entfernt.

Der Container ist auf dem Wasserweg von Lae in Papua-Neuguinea gestartet und zunächst in den Container Terminal von Kuala Lumpur (Port Kelang) verschifft worden.

Dort angekommen gelangte der Kaffee auf ein Containerschiff, welches ohne Umwege durch den indischen Ozean, vorbei am Kap der Guten Hoffnung und über den Atlantik direkt nach Hamburg verschifft wurde.

Dieser Seeweg dauert nicht selten bis zu 6 Wochen. Somit ist meist schwer zu ermitteln, wann die Rohkaffeebohnen letztlich auf Lager in Hamburg gehen um dann weiter nach Leipzig reisen zu können.

Übrigens, der Kaffee in diesem Reisebericht kam am 6. März 2016 im Hamburger Hafen an.